Leben an Bord der Sea Ghost

 
Grundsätzliches :
Bei der sozialen enge an Bord eines Segelschiffes ist es notwendig, dass jeder Mitsegler seine Ansprüche etwas zurücksetzt und Rücksicht auf die anderen Mitsegler nimmt.
 
Für den gesamten Törn wird eine Wacheinteilung an Bord erfolgen, Freiwachen können dann privatem nachgehen.
Der Schiffsführer ist jedoch permanent für die Sicherheit des Bootes verantwortlich und hat dies zu überwachen.
 
Schlafen an Bord
Also, die beiden im Heck befindlichen Doppelkojen haben eine Schulterbreite von 1.30 m und eine Länge von 2,0 m.
Man muss sich also schon sehr mögen um dort mit 2 Personen in einer dieser Kojen zu schlafen. Deshalb werden hier in der Regel nur jeweils 1 Person je Koje untergebracht.  Das ist Luxus auf einen Segelboot dieser größe.

Auf ausdrücklichem Wunsch hin können hier aber ( z.B. frisch verliebte ) auch jeweils 2-Personen je Doppelkoje schlafen.     Mir wär es zu eng !!

 
Frühstück
Normalerweise sollten  wir so gegen 0800 h  aufstehen und ein üppiges Frühstück
vorbereiten
 
Leinen los
Nachdem wir Klarschiff gemacht haben und der jeweilig benannte Schiffsführer den Bootscheck durchgeführt hat,
sollten wir so - je nach Tide oder Wetter - gegen  1000 h auf Törn gehen.
 
Mittagessen
Hier kann sich jeder etwas selbst nach Lust und Laune machen
 
Abendessen
Hier wird abwechslungsreich aus der regionalen Küche aufgetischt oder wir gehen  in ein nettes Restaurant essen.
 
Kochen an Bord
Tja, alle müssen hier mal ran oder wir machen es grundsätzlich in Teamarbeit
 
Alcohol
Solange wir uns in Fahrt befinden, ist der Konsum von Alcohol nur sehr eingeschränkt erlaubt.
Liegen wir vor Anker/Reede, sollte zumindest der Schiffsführer und/oder die Nachtwache keinen Alcohol zu sich nehmen.
Sobald wir in einem Hafen festgemacht haben, könnt Ihr machen und trinken was und soviel Ihr wollt.
 
WC-Nutzung
Die Toilette an Bord ist ein Örtchen zum Sitzen -- dies gilt insbesondere für uns Männer !!!
Das WC-Papier wird  wegen Verstopfungsgefahr NICHT in der Schüssel entsorgt, sondern in dem dafür bereitgestellten Eimer, der an Land entsorgt wird. Auf See kann das Papier auch Überbord entsorgt werden. In Häfen nutzen wir alle möglichst die dortigen WC-Anlagen.